„Zurück in die Vergangenheit“ mit Scott Bakula

Ich habe mich heute ein wenig im Web rumgetrieben, in einigen Foren gelesen und bin auf eine, für mich, interessante Information gestoßen: die erste Staffel von „Zurück in die Vergangenheit“ ist inzwischen auf DVD in Deutschland erschienen.

In dieser Serie geht es um Dr. Sam Beckett, er hat eine Zeitmaschine erfunden und reist damit in der Vergangenheit zurück. Allerdings nicht mit seinem Körper, nur sein Geist oder vielleicht auch seine Seele, reist zurück und springt in die Körper von Menschen, die in ein Unglück verwickelt sind und Sam Beckett bekommt die Aufgabe etwas zu verändern und richtig zustellen, damit das Leben dieser, bzw. von das Leben von Personen, das irgendwie mit ihrem zusammen hängt, zum Besseren zu ändern.
Sam wird von einem Mitarbeiter und Freund Al aus der Zukunft, der als Hologram erscheint, welches nur Sam und die Zuschauer sehen können, über sein „aktuelles Leben“ und den vermutlichen Auftrag informiert.
Die Beiden haben keine Ahnung wer der Auftraggeber ist, sie tippen auf das Schicksal. Immer wenn Sam eine Aufgabe erledigt hat, springt er weiter und immer hofft er wieder nach Hause zu kommen, denn im Gegensatz zu Al, der in eine Art Raum in der Zukunft geht um als Hologram zu Sam zu kommen, keine Möglichkeit irgendwie alleine wieder aus dieser ganzen Springerei rauszukommen, es kann nicht beeinflußt werden.
Die einzelnen Geschichten sind im Prinzip immer in einer oder zwei Folgen, manchmal auch mehrere in einer Folge, abgeschlossen.
Da nur Sams Geist springt, sehen natürlich alle im „aktuellen Leben“ alls die Person in die er gesprungen ist (der Geist dieser Personen springen derweil in Sams Körper in der Zukunft, dieser ist zur Sicherheit natürlich in einerm Laborraum eingesperrt). Das gibt besonders interessante Situationen, als er in eine hochschwangere Frau oder einen Chimpansen springt.

Vielleicht ist mein Blick durch die Zeit etwas verklärt aber es ist eine absolut empfehlenswerte Serie, eine meiner Lieblingsserien. Nachdem ich sie in meiner, ich würde sagen Kindheit, ich weiß nicht mehr genau wann, auf RTL dass erstemal gesehen habe war ich sofort absolut fasziniert, sie wurde vor einigen Jahren auf Vox wiederholt, ich habe sie wieder, ich denke vollständig, geschaut …

Diese Serie wird dann wohl im Februar, wenn ich mein erstes Gehalt von meiner neuen Stelle bekomme, dran glauben müssen. Ich freue mich jetzt schon. Ich glaube diese Serie mag ich sogar lieber als Akte X.

Heute im Tutorium

dreiviertel drei: Tutorium Einführung in die Philosophie, wir fingen an mit den wesentlichen Punkten des Lebens von Pico della Mirandola und der Einordnung seines Textes „Über die Würde des Menschen“, irgendwie sind wir dann kurz zu der Begrifflichkeit von Gott abgeschweift (ein recht gutes Buch dazu soll Gershom Sholem „Von der mystischen Gestalt des Gottes“ sein, ich kenne es (noch) nicht). Tja das ist Philosophie ^^
Ich habe den Text von Pico nun so verstanden, das das Tolle am Menschen ist, das er sich entscheiden kann, welchen Spheren er für sein Leben wählt (ich denke er kann auch noch in seinem Leben seine Wahl ändern), er kann entweder auf nur auf seine körperliche Bedürfnisse achtend eine Pflanze sein oder ein nach innen gekehrter Philosoph, der nicht so vollkommen von seinen Sinnen abhängig, urteilt und unterscheidet. Die göttlichsten sind die Liebenden.

Mir kommen bei der Disskusion auch ein paar Fragen, vielleicht mag jemand zusammen mit mir darüber nachdenken:
Warum wirken soviele philosophische Texte so egoistisch/egozentrisch?
-> Weil sie zum Großteil von Männern verfasst wurde? *ketz*
-> Weil wir ja nur von uns ausgehen können, da wir nicht das Innere, zum Beispiel eine Hundes sehen? Bzw. nie vollkommen unbefangen von Außen beobachten können?
-> Weil wir Menschen prinzipiell egoistisch sind? (vielleicht nichtmal egoistisch gegenüber anderen Menschen aber irgendwie allem anderen gegenüber)
-> Und wieso passen meine Fragen eigentlich nie zu der aktuellen Disskusion?

Nach dem Tutorium bin ich dann zwei Stationen mit der U-Bahn, zur dem Tutorium zugehörigen Vorlesung gefahren, vor mir ein paar Mitphilosophen, die noch ein wenig weiter philosophieren und direkt neben ihnen zwei Mädels die sich auf den ersten Blick nicht in höheren Bildungsebenen zu bewegen scheinen. Diese Einschätzung wurde gestützt als die erste ihren Mund auftat:
Mädel1: „Eh weißu noch, wie Blubb ihren Bruder niedergestochen hat? Da war ich voll dabei, man.“
Mädel2: „Hassu Feuerwehr gerufen?“
Mädel1: „Ne, hab reingetreten.“

… so ist Berlin. Eben noch in philosophischen Höhen, sich dem Himmel zuwendend und im nächsten Augenblick so mit Gewalt und Ignoranz von pflanzlichen Tieren der Kategorie Mensch konfrontiert. Ich glaube wir dürfen gar nicht in den Himmel abheben … was soll den sonst aus dem Rest werden?

P.D. James “Im Land der leeren Häuser” 4

Mich hat etwas an dem Buch gestört aber was nur? Ich habe echt eine Weile überlegen müssen, was mich an dem Buch stört, aber ich glaube ich habe es gefunden, der Schreibstil wirkt irgendwie rührselig. Er ist an sich passend zur Situation. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich sonst vorwiegend männliche Autoren lese. Auch wenn ich sowohl Männer gelesen habe, deren Stil mir nicht gefallen hat, als auch Frauen deren Schreibart mir sehr zugesagt hat.

Mir geht zu viel Gefühl sowohl beim Lesen als auch beim Filmschauen einfach auf die Nerven.

So hat dieser Stil mich dazu animiert, dieses gedankliche Abdriften, das sowieso schon ein Problem darstellt wenn ich lese, noch zu verstärken… so sind mir vielleicht wichtige und interessante Passagen verloren gegangen, da ich keine Lust habe immer und alles nochmal nachzulesen, auch wenn ich es meistens tue, ob ich was verpasst habe, weiß ich leider nicht.

Die Grundstory war wirklich schön und gut überlegt, auch wenn mir das Ende zu offen ist, es wirkt ein wenig so, als hätte die Autorin keine rechte Lust mehr gehabt. Schade eigentlich. Ich muss aber unbedingt noch ein anderes Buch von P.D. James lesen, sonst komme ich vielleicht gar nicht mehr an sie heran, was Schade wäre, glaube ich.

Start der europäischen Flyff-Server

Ich kam heute relativ früh nach Hause und überlegte so mit mir, was ich den mit diesem schönen Tag anfangen könnte, wo ich doch gestern so fleißig Theorie gelernt habe… da fiel mir ein, dass doch heute der verschobene Start der deutschsprachigen, europäischen Server eines kostenlosen M(assive)M(ulti)P(layer)O(nline)RPG (Rollenspiel) statt finden sollte, welches ich schon seit einiger Zeit spiele.
Ich hatte mir vorgenommen diesem Server schon relativ früh die Ehre zu erstatten, ich hatte bis jetzt noch auf keinem Server gespielt, der gerade frisch war, gespielt und so habe ich mir einen Account erstellt und angefangen zu spielen.
Mein Kleine Vagrantin (das ist der erste Job, den haben alle zu Beginn) ist jetzt Level 12 und steht gerade in Flaris und verkauft, die vielen gefundenen Items. Es ist auf jeden Fall total witzig wenn die Spielleiter Massen von Monstern spawnen, weil zuviele Leute an den selben Stellen sind und sich um die Monster hauen würden, wenn es denn ginge (dieser bis jetzt, einzige Server auf dem Cluster ist kein Playerkill-Server).

Nunja, mal schauen ob eine rein deutsche Community auch Spaß macht, wenn nicht kann ich ja jederzeit aufhören, ich habe ja dafür kein Geld ausgegeben … es ist schön so etwas immer mal zwischendurch zu spielen…

P.D. James “Im Land der leeren Häuser” 3

Ich habe das Buch nun zu Ende gelesen, ist ja auch nicht so wahnsinnig dick.

Nach dem die Situation in der sich die Menschheit befindet, erläutert wurde und wir unseren gefühlskalten Hauptcharakter kennen gelernt haben, beginnt die eigentliche Geschichte.
Der Geschichtsprofessor mit dem Spezialgebiet Viktorianische Zeit, der seine Tochter im Kleinkindalter ausversehen umbrachte und nach eigener Beschreibung nie irgendetwas für irgendjemanden empfunden hat, verliebt sich in eine jüngere Frau. Sie hatte zuvor einen seiner Kurse kurzzeitig besucht und nun, da er sie wieder sah und sich ihres Temperaments erinnert, entwickelt er Gefühle für sie. Sie bittet ihn, ihr und ihrer „Untergrundgruppe“ (sie haben bis dahin noch nichts gemacht als geredet), welche sich später die fünf Fische nennt, zu helfen, er soll mit seinem Cousin, der zufällig der Warden, eine Art Alleinherrscher mit einem vierköpfigen Staatsrat, von England ist, über einige Missstände sprechen und ihn möglichst zu einer Änderung bewegen. So regiert auf der Isle of Man, die zu einer Sträflingskolonie gemacht wurde, das Chaos; von Verfolgung und Folterung bis Kannibalismus, ist Terror unter den unbeaufsichtigten Kriminellen an der Tagesordnung. Die ständigen Fruchtbarkeitstests sind eine Quälerei und überhaupt ist ein Alleinherrscher nicht hinnehmbar.
Unser Protagonist trifft sich mit seinem Cousin und es ändert sich natürlich nichts, der Warden ist von der Korrektheit seines Tuns überzeugt.
Nachdem er sein Versprechen eingelöst hat, kehrt unser Geschichtsprofessor in die beruhigende Einsamkeit seines Hauses zurück. Er lebt sein Leben wie bisher ohne die Gruppe wieder zu treffen. Bis eines Abends ein Mitglied der Gruppe, eine ehemalige Hebamme, bei ihm auftaucht und sie ihn an sein Versprechen an die Frau aus seinem Kurs erinnert, wenn sie seine Hilfe braucht, soll sie zu ihm kommen. Die beiden fliehen in nachts aus seinem Haus und treffen mit der Gruppe zusammen, eines der Mitglieder der Gruppe ist, beim Sprengen eines Stegs für einen Quietus (ein angeblich freiwilliger Massentod von alten Menschen durch ertrinken), gefangen genommen worden. Die Gruppe musste fliehen, allerdings nicht nur wegen der Sprengungen und verteilter Flugblätter, sondern in erster Linie wegen einer Schwangerschaft. Nach ca. 25 Jahren gibt es wieder eine hochschwangere Frau.
Die Gruppe flieht, auf der Flucht stirbt der Vater des Kindes. Trozdem schafft es die geschrumpfte Gruppe in einem Versteck dem Kind, einem Jungen, auf die Welt zu helfen. Kurz nach der Geburt sind nur noch der Professor und die Frau, den ersten Menschen in seinem Leben, für den er echte Gefühle empfindet, übrig. Er stellt sich dem herannahenden Feind und tötet ihn, um dann wenigstens zeitweise, so denkt er, dessen Platz einzunehmen.

Wir haben ein offenes Ende, das ist zwar eigentlich spannend zum weiterdenken, trotzdem wäre es interessant gewesen zu erfahren ob es noch mehr Schwangerschaften gab, oder ob der Junge eine absolute Ausnahme war. In einem kleinen poetischen Schlusssatz hätte das noch gut Platz gehabt.

Später mehr zu meinen Eindrücken zum Buch.

34,5. Kif in Graz

So ich bin zwar schon vorgestern Nacht wieder angekommen aber gestern war ich einfach nicht in der Lage etwas zu schreiben…

Das war jetzt meine erste Kif (Konferenz der Informatikfachschaften), da treffen sich alle Semester, aus vielen deutschsprachigen Unis, Fachschaftler und diskutieren Entwicklungen in der Informatik und berichten über ihre Fachschaftsarbeit. Natürlich darf der Spaß auch nicht zu kurz kommen, so gibt es neben den Arbeitskreisen Nachwuchs, Betreuung und Beratung von Studierenden und Chipkarten auch Arbeitskreise wie Munchkin, Werwolf und Grüne Katze.
Dieses Semester war auch ein AK Lock picking dabei, bei dem ich bemerkt habe, dass ich mehr über den Aufbau eines Schlosses wissen muss, oder das ich einfach nur unbegabt für solche Aufgaben bin ^^.
Insgesamt habe ich eine Menge interessanter Leute kennen gelernt, mit denen sich gut auskommen lässt und mit denen man klasse diskutieren und rumspinnen kann.
Wie läuft so eine Kif ab?
Der offizielle Beginn ist ein Anfangsplenum, hier werden allgemeine Fragen geklärt, die alte Lost&Found-Liste nochmal erwähnt, vorallem aber Aktuelles aus den einzelnen Fachschaften berichtet und die geplanten AKs vorgestellt, bzw. noch neue angemeldet.
Nachdem dann ein paar Stunden geschlafen und sich am ewigen Frühstück (ein offenes Büffet bei dem man um ein ständiges Nachfüllen bemüht ist, was aber bei gerade mal vier Orgas auf 50 Kif-Teilnehmer nicht unbedingt eine leicht Aufgabe ist) gesättigt hat, beginnen die ersten Arbeitskreise/kringel/punkte, man macht sich mit einander bekannt und organisiert noch ein wenig rum, nach einem langen Tag fällt man irgendwann in der Turnhalle auf seine Luftmatratze und verfällt sofortig in einen tiefen Schlaf, da stören auch die Schnarcher nicht mehr.
So geht es dann ein paar Tage, nebenbei werden grüne Katzen genäht, die Kuk (Kuscheltierkonferenz) beobachtet und ab und zu auch mal an einem der unterhaltenden FreizeitAKs teilgenommen oder man besichtigt den Veranstaltungsort. Am letzten Abend findet dann das Abschlussplenum statt, bei dem werden nochmal alle AKs vorgestellt und die Ergebnisse zu denen man gekommen ist präsentiert, teilweise werden Resolutionen diskutiert und verabschiedet (oder eben auch nicht). Damit ist dann die Kif ansich zu Ende.

Soviel erstmal allgemein zur Kif, später gibt es mehr, speziell zu dieser, meiner ersten, Kif.

P.D. James „Im Land der leeren Häuser“ 2

Zu dem Buch mag ich jetzt gerne noch kurz was schreiben bevor ich nachher abhaue …

Ich habe zwar inzwischen weitergelesen aber es lohnt sich meiner Meinung nach im Moment nicht etwas mehr vom Inhalt zu schreiben sondern lieber etwas zu meinem Eindruck bis jetzt.

Ich finde es wirklich interessant, wie die ganze Zeit diese düstere Stimmung aufgebaut wird, sozusagen Weltuntergangsstimmung. Zum einen ist es Winter, alles ist kahl und kalt, die Straßen werden aufgrund von fehlenden Arbeitskräften kaum noch sauber gehalten, alles wirkt irgendwie ausgestorben und das was diese trostlose meist noch erhellen konnte war Weihnachten für die Kinder … zum mindest eben teilweise … ohne Kinder gibt es aber nun kein Weihnachten mehr. Es gibt zwar ein paar Irre die Puppen und Tiere an Kindesstatt annehmen aber das ist wohl auch nur un deren kleinen Welt befriedigend.
Aber mal ehrlich, wie reagiert man, wie lebt man wenn es irgendwie keine echte Zukunft mehr zu geben scheint? Lohnt es sich Gebäude zu pflegen, sich selbst, irgendetwas neues zu schaffen? Irgendwie ja nicht so richtig.
Ich bin mir selbst nicht ganz sicher aber wahrscheinlich würde mich das entweder in den Wahnsinn, eine absolute Depression und dann vielleicht sogar in einen Selbstmord treiben. Selbst wenn ich in meinem eigenen Leben keine Kinder bekommen würde, wären ja immer noch andere da, die etwas von meiner Arbeit hätten, aber wenn so gar nichts mehr nach mir kommt? Schon irgendwie befremdlich.

So das wars erstmal, ich fahr denn nachher gleich nach Graz zur 34,5. KiF.

P.D. James „Im Land der leeren Häuser“

Ich habe gestern ein neues Buch angefangen, da ich nicht so lesen kann wie meine Mutter (was mich auch nicht weiter stört), bin ich erst beim 6. Kapitel und noch nicht durch ^^.

Worum geht es? Aus irgend einem Grund werden seit 1995 keine Kinder mehr geboren, es scheint als sei die ganze Menschheit plötzlich impotent, auch eingelagertes, gefrorenes Sperma, das man auf seine Fruchtbarkeit überprüft hatte, ist nicht mehr in der Lage eine Eizelle zu befruchten. Die ganze Hoffnung setzte man auf die letztgeborene, Omega genannte Generation, doch als diese Geschlechtreif wurden und immernoch nichts gefunden werden konnte, was das ganze verusacht, schwand die Hoffnung. Nun sind die Omegas 25 Jahre und älter und die Menschheit sieht ihrem Ende entgegen, wir erfahren über das Los der Menschheit durch das Tagebuch eines inzwischen 50jährigen, sozusagen die Elterngeneration der Omegas.

Interessant ist das wir auch hier wieder die Kriminalität von „verzogenen“ Jugendlichen erwähnt finden, anscheinend nicht als Hauptthema aber trotzdem wirklich irgendwo spannend, ähnlich wie wir es schon aus Arthur C. Clark „Clockwork Orange“ (sorry ich finde den deutschen Namen, obwohl ich es auch auf Deutsch gelesen habe, einfach nur doof, dieses Sprichwort gibt es bei uns nicht und dadurch ist der Titel schon sehr komisch auf Deutsch zu lesen) kennen.

Wem dieser Plot bekannt vorkommt … richtig da ist gerade ein Film in die Kinos gekommen, „Children of Men“, diesem dient das Buch als literarische Vorlage, soweit ich weiß. Meine Mutter ist ein ziemlicher Fan dieser Krimi-Dame und hat mir dieses Buch in die Hand gedrückt und empfohlen. Bis jetzt liest es sich sehr gut (im Gegensatz zu den Illuminaten, an das ich irgendwie aufgrund des Stils nicht herankomme, aber vielleicht wird das noch), es ist nicht zu oberflächlich geschrieben, sondern irgendwo mit einem gewissen Reiz nachzudenken und Gedanken weiterzuspinnen, trotzdem aber schön flüssig zu lesen.

Das Buch wurde 1992 das erste Mal veröffentlicht, leider fehlt hier ein Bezug auf die Auswirkungen des Internets, es war zwar schon vorhanden, aber lange nicht in dem Maße wie es heute präsent ist. Das ist auch was ich an George Orwells „1984“ etwas schade fand, es kann natürlich niemandem irgend einem Autor einen Vorwurf machen, das er diese Entwicklung nicht vorrausgesehen hat (besonders nicht 1949 als „1984“ das erste Mal erschien), trotzdem fände ich es interessant, die Geschichten mal eben in der Variante zu lesen.

Obwohl eigentlich dürfte es das Internet in „1984“eh nicht in der Form gegeben haben, ich weiß nicht genau seit wann die Staaten diesen ewigen Krieg gegeneinander führten, aber ich denke doch das es vor der populären Nutzung des Internets war. Interessant wäre es trotzdem ^^.

Es ist doch schön …

… immer mal was neues zu lernen.

Ich habe heute, nach umfangreichen Säuberungs- und Sicherungsaktionen, mein System neu aufgesetzt (genauer ein altes, sauberes Backup eingespielt) und als ich endlich mit allem fertig war und meinen Frosch startete, erwartete mich ein wundervoller Bluescreen, den ich für ziemlich genau eine Sekunde bewundern durfte (es war ein ziemlich altes Backup). Nachdem ich die Funktion zum Abschalten eines Neustarts dann zum Dritten Mal deaktiviert hatte, hat das liebe Windows mich sogar verstanden und ich konnte endlich mal lesen was es von mir wollte … nebenbei habe ich auch ein wenig mit dem Windowsdebugger rumgespielt und hatte schon recht detailierte Infromationen -> Ein Treiber will nicht so wie ich.

Nachdem ich also nach entsprechendem Fehler mit entsprechender Datei gesucht habe und mir die ersten beiden Treffer durchgelesen hatte, überkam mich ein Gefühl von Déjà-vu, ich suchte also nach aktuelleren Treibern für meine W-Lan-Karte und fand auch prompt welche … nach Installation und Test, scheint es nun wieder zu gehen, nur werde ich das Gefühl nicht los, das ich das Ganze vor ca. einem halben Jahr schonmal gemacht habe.

Für den Fall (und der wird eintreten), dass ich es bis zum nächsten Mal wieder vergesse, steht ja nun hier eine Erinnerung, ihr dürft mich auch alle gerne erinnern *grin*.

(Deshalb schreib ich mir soviele kleine Text-Dateien, welche bis zum nächsten Neuaufsatz auf meinem Desktop rumlümmeln und dann in meinem Zeugsordner landen ^^)

Larry Niven, Jerry Pournelle “Der Splitter im Auge Gottes” 2

Hier gehts jetzt ein wenig weiter mit dem Buch.

Nachdem die Menschen, in erster Linie Wissenschaftler, sich mit den Splits angefreundet haben, will man nun zu Verhandlungen kommen, es sollen Verträge aufgesetzt werden in denen geregelt ist wie die beiden Spezies miteinander interagieren.

Was wollen die Splits? Klar, wenn man sich ihren vollkommen überfüllten Planeten anschaut, sie wollen leere Planeten für sich formen und besiedeln. Was haben sie den Menschen zu bieten? Neue Technologien, wie zum Beispiel eine Kaffemaschine, die aus einer normalen umgebaut wurde, zu einer die gezielt Schmutzstoffe durch semipermeable Wände nach Außen bringt. Die Menschen haben den Splits zwar ihr Schutzfeld, mit dem schnelle interstellare Reisen erst möglich sind, vorraus trotzdem sind die Splits sehr geschickt und schnell im Entwickeln neuer Technologien.

Während die Menschen auf Splitter die Splits und deren Kultur kennen lernen, bekommt die MacArthur langsam Probleme, die Minis vermehren sich immer weiter und inzwischen fangen sie an sich und die Menschen zu bekämpfen. So wird die Expedition auf Splitter in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgebrochen und die Menschen, nicht mehr Herr der Lage auf der MacArthur, fliehen auf die Lenin um von dort die MacArthur zu zerstören … nun mangelt es noch mehr an Platz als auf der MacArthur, es sind zwar viele der wissenschaftlichen Geräte mitzerstört worden, allerdings haben wir nun neben den Zivilisten auch noch zwei Raumschiffbesatzungen.

Bei einer im Ergebniss misslungenen Selbstrettung einiger Besatzungsmitglieder der MacArthur, erfährt der Leser über die wahre Beschaffenheit der Spezies Splits, leider haben sie keine Möglichkeit mehr dies der Lenin mitzuteilen…

Bevor das jetzt wieder eine ewiglanger Beitrag wird höre ich hier auf und schreibe in einem dritten weiter.

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